Die
Zukunft großartiger europäischer Städte in Zeiten des Klimawandels
Die Mehrheit der Menschheit lebt mittlerweile in Städten – Tendenz
zunehmend. Menschen brauchen die Städte, um Wissen auszutauschen, Netzwerke zu
bilden und von der produktiven, materiellen Basis zu profitieren. Gleichzeitig
geht das Zeitalter billiger Rohstoffe unwiderruflich zu Ende, während die
sorgsame Handhabung unserer natürlichen und sozialen Umwelt immer wichtiger
wird. Dadurch ändern sich die Form des Zusammenlebens und die Anforderungen an
das gesellschaftliche Funktionieren. Für den individuellen Stadtbewohner
bedeutet dies einen neuen Modus des urbanen Lebens. Wie also sieht die Zukunft
europäischer Städte auf drei Ebenen aus, der ökologischen, der
gesellschaftlichen und der individuellen? Was werden die neuen Zusammenhänge
einer materiellen, ressourcenbedingten Stadtgeographie und den dazugehörigen
sozialen Räumen sein?
Auf einem eintägigen Workshop möchten wir ehemalige und derzeitige KollegiatInnen
des Studienkollegs zu Berlin,
andere Alumni der Hertie-Stiftung
und StadtforscherInnen zusammenbringen. Wir wollen lebenswerte und
nachhaltige Zukunftskonzepte für europäische Städte diskutieren, dabei aber
auch von der Vergangenheit und Gegenwart großartiger europäischer Städte
lernen. Neben dem wissenschaftlichen Austausch, soll Interessierten auch ein Einblick in diese wichtigen Fragen geboten werden.
Anhand Fallstudien europäischer Städte sollen folgende Themen diskutiert
werden:
Wie wandelt sich die Stadt in Zeiten des Klimawandels? Diskussion von
Vermeidungs- und Adaptionsmöglichkeiten.
Welche neuen gesellschaftlichen Herausforderungen entstehen dadurch?
Wie setzt sich der zukünftige Stadtbewohner als Individuum mit diesen neuen
Bedingungen auseinander?
Zeitlicher Ablauf:
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2. Juli
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18.00 Uhr
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Empfang
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19.00
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Gemeinsames Abendessen
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20.00
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Einführung
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20.30
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Gastvortrag Hans
Hertle, ifeu
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3. Juli
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8.00 Uhr
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Frühstück
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8.30 - 12.30
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Vorträge und Spotlights
u.A. Vorstellung der
Hertie-Berlin-Studie
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13.00
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Mittagessen
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14.00 – 16.00
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Panel 1:
Berliner
Klimaschutz (Mike
Kess, Bürger- initiative "Nein zum Kohlekraftwerk") |
Panel 3:
Städte im Klimawandel: Adaptation und Mitigation im
urbanen Kontext (Fritz Reusswig,
Potdam-Institut für Klimafolgenforschung)
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16.00 – 17.00
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Zusammenführung
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Inhaltliche Organisation: Felix Creutzig und Joanna Kusiak
Management: Maximilian Benz
Kurze Lebensläufe:
Felix Creutzig hat zu nachhaltigem
Verkehrsmanagement und Politik der Stadt Beijing publiziert und arbeitet
derzeit an der University of California, Berkeley, als Postdoctoral Fellow an
der Modellierung von Transport in Städten. Er ist Mitgründer der NGO "Berliner
Luft", die sich für nachhaltige Mobilität und Erreichbarkeit in Berlin
engagiert. Studienkolleg 2003-2004, Projektgruppe Schutz der Auenwälder in Kroatien. E-mail: creutzig@berkeley.edu
Joanna Kusiak ist
Mitgründerin von Duopolis, eine Vereinigung zur Partnerschaft von Berlin und
Warschau. Sie publiziert, arbeitet und wohnt in beiden
Städte. Sie studierte Philosophie und Soziologie, promoviert zum Thema "Idee der Stadt als dem Ganzen und praktische Erfahrung der
ganzen Stadt. Beispiel Berlin und Warschau." Sie hat die
Silber Medaille bei der XIII. Internationalen Philosopischen Olympiade in Seoul
gewonnen. Studienkolleg 2008/2009, Projektgruppe Physis Stadt Tirana. E-mail: jkkusiak@gmail.com
Maximilian Benz studiert
Deutsch und Latein auf Gymnasiallehramt an der HU Berlin. Er ist Stipendiat der
Studienstiftung des deutschen Volkes und Vorsitzender des Alumni-Vereins NEEDS.
Studienkolleg 2006-2007. E-mail: maximilianbenz@aol.com